Umschulungsberufe

Erhalten Sie hier detaillierte Informationen zum Umschulungsangebot der DAA Berlin im kaufmännischen und IT-Bereich!

Verwirklichen Sie Ihre beruflichen Pläne und eröffnen Sie sich durch eine Umschulung mit anerkanntem IHK-Abschluss eine aussichtsreiche Perspektive auf dem Arbeitsmarkt!

Wählen Sie aus dem breiten Angebot bei der DAA Berlin Ihren Beruf!

Begleitend zur Umschulung erhalten Sie ein auf Ihre Bedürfnisse abgestimmtes Coaching und Bewerbungstraining. Zudem unterstützen wir Sie optimal bei der Vorbereitung auf die Abschlussprüfung.

Vollzeit-Umschulungen bei der DAA Berlin beginnen jährlich im Januar und im Juli und werden in den aufgeführten kaufmännischen und IT-Berufen über eine Dauer von 24 Monaten angeboten und mit der Prüfung von der Industrie- und Handelskammer zu Berlin abgeschlossen.

Die täglichen Anwesenheitszeiten sind montags bis freitags von 8:00 Uhr bis 15:00 Uhr.

Bestandteil aller Umschulungen ist ein sechsmonatiges Praktikum, in dessen Verlauf Sie bereits während der Umschulung wertvolle Kontakte zu Arbeitgebern knüpfen können.

Darüber hinaus erhalten Sie eine Einführung in das SAP®-Programm und für die Dauer Ihrer Umschulung einen Zugang zur Microsoft-Office® Anwendung Office 365®.

Eine Umschulung kommt immer dann in Betracht, wenn Sie bisher keinen Berufsabschluss erworben haben oder Ihren erlernten Beruf (beispielsweise aus gesundheitlichen Gründen) nicht mehr ausüben können. Die Voraussetzungen richten sich nach dem gewählten Beruf.


Ein Hauptschulabschluss ist mindestens erforderlich.

Eine Umschulung kann über einen Bildungsgutschein der Agentur für Arbeit bzw. des Jobcenters, aber auch als Maßnahme der beruflichen Rehabilitation durch die Träger der Rentenversicherung oder den Berufsförderungsdienst der Bundeswehr gefördert werden.

Für Selbstzahler*innen besteht die Möglichkeit einer individuellen Ratenvereinbarung.

Immobilienkaufleute sind in allen Geschäftsbereichen der Immobilienwirtschaft tätig. Sie arbeiten in Wohnungsunternehmen, bei Bauträgern, Immobilien- und Projektentwicklern, bei Grundstücks-, Vermögens- und Wohnungseigentumsverwaltungen, bei Immobilienmaklern oder in Immobilienabteilungen von Banken, Bausparkassen, Versicherungen, Industrie- und Handelsunternehmen.

Wohnen gehört zu den Grundbedürfnissen eines jeden Menschen und ist somit von hoher sozialer Bedeutung. Die Wohnung selbst oder das Haus ist ein wirtschaftliches Gut, das den Spielregeln, des Marktes unterworfen ist. Immobilienkaufleute vermitteln, verwalten oder verkaufen Wohnungen, Büros, Fabrikhallen oder Baugrundstücke.

Die zunehmende internationale Ausrichtung vieler Unternehmen und geänderte Bedingungen der Nachfrage erfordern kommunikative Fremdsprachenkenntnisse, soziale Kompetenzen sowie technisches Verständnis. Auch Produktwissen, Kundenorientierung und moderne Methoden der Unternehmensführung sind Inhalte der neuen Ausbildungsverordnung.

Aus 3 mach 1!
Der neue Ausbildungsberuf Kaufmann/-frau für Büromanagement führt ab 01.08.2014 die Berufsbilder Bürokauffrau/-mann, Kauffrau/-mann für Bürokommunikation und Fachangestellte(r) für Bürokommunikation zusammen.

Als Kaufmann/-frau für Büromanagement lernen Sie Abläufe der modernen Büroorganisation und Informationsverarbeitung kennen. Sie übernehmen Tätigkeiten im Sekretariat und in der Sachbearbeitung wie Beschaffung, Marketing, Rechnungswesen und Personalverwaltung. Neben weitreichenden Kenntnissen in den Bereichen der Büro- und Geschäftsprozesse werden integrative Fähigkeiten und Kenntnisse in Bezug auf die Ausbildungsorganisation und die Bereiche Information, Kommunikation und Kooperation vermittelt.

Neu am Berufsbild ist die Einführung von 10 Wahlqualifikationen. Hiervon können bei der DAA Berlin die folgenden acht Wahlqualifikationen ausgewählt werden:

  • Auftragssteuerung und -Koordination
  • kaufmännische Steuerung und Kontrolle
  • kaufmännische Abläufe in kleinen und mittleren Unternehmen
  • Einkauf und Logistik
  • Marketing und Vertrieb
  • Personalwirtschaft
  • Assistenz und Sekretariat
  • Öffentlichkeitsarbeit und Veranstaltungsmanagement

 

Zwei Wahlqualifikationen müssen für das betriebliche Praktikum gewählt werden. Eine Wahlqualifikation davon wird Ausgangspunkt für das Fachgespräch in der Abschlussprüfung.

Sie erhalten mit den vermittelten Kenntnissen und Fertigkeiten im neuen Berufsbild eine breite Grundlage für organisatorische und bearbeitende Tätigkeiten in Industrie, Handel, Dienstleistung, Handwerk und öffentlichen Dienst.

Kaufleute für Spedition und Logistikdienstleistung sind für die Organisation des Güterversands, den Umschlag der Waren und deren Lagerung sowie für weitere logistische Leistungen zuständig. Sie steuern und überwachen das Zusammenwirken der Personen und Einrichtungen, die an der jeweiligen Logistikkette beteiligt sind. Kaufleute für Spedition und Logistikdienstleistung sind vorwiegend in Speditionen und Unternehmen im Bereich Umschlag/Lagerwirtschaft tätig.

Beschäftigungsmöglichkeiten bieten sich darüber hinaus bei Unternehmen, die z. B. in der Güterbeförderung im Straßen- oder Eisenbahnverkehr oder in der Schifffahrt aktiv sind. Ebenso kann Arbeit bei Frachtfluggesellschaften, Paketdiensten oder in der Lkw-Vermietung gefunden werden.

Kaufleute für Spedition und Logistikdienstleistung arbeiten sehr viel in Büroräumen - auch in Großraumbüros, wo sie am Computer z. B. neue Routen planen und Termine festlegen. Vertraute Arbeitsumgebung ist auch die Lager- bzw. Umschlaghalle, wo Kaufleute für Spedition und Logistikdienstleistung beispielsweise den Barcode von Waren in die Lagerbestandsliste einscannen. Auf dem Betriebsgelände überprüfen sie Ladelisten. In der Registratur schlagen sie Frachtpapiere nach.

Im Mittelpunkt der Tätigkeit von Kaufleuten im Einzelhandel steht der Warenverkauf. Sie bedienen Kunden unter Berücksichtigung branchenspezifischer Warenkenntnisse und verkaufen diese Artikel. Dies schließt ein Interesse am Umgang mit Menschen (Beraten und Verkaufen) sowie ein sicheres Auftreten und psychische Belastbarkeit ein.

Zu den Aufgabengebieten von Kaufleuten im Einzelhandel gehören auch die fachgerechte Lagerung der Artikel und die regelmäßige Überwachung des Lagerbestands.

Die Kaufleute zeichnen die Waren aus und stellen sie für den Verkauf bereit. Für Kaufleute im Einzelhandel bietet sich aufgrund der breiten kaufmännischen und warenkundlichen Qualifikation die Möglichkeit, in verschiedenen Branchen und Betrieben tätig zu werden. Nach Abschluss der Ausbildung gibt es die Möglichkeit der branchenunabhängigen Fortbildung, z. B. als Handelsassistent/-in, Handelsfachwirt/-in oder Fachkaufmann/-frau.

Für Kaufleute im Groß- und Außenhandel bieten mehr als 120 Großhandelsbranchen in der Bundesrepublik ein breites berufliches Einsatzspektrum in betrieblichen Funktionsbereichen, wie zum Beispiel Materialwirtschaft, Einkauf, Verkauf, Versand, Buchhaltung und Außendienst.

Kaufleute im Groß- und Außenhandel der Fachrichtung Großhandel beschäftigen sich vorwiegend mit dem Einkauf von Waren und deren Weiterverkauf an Handels-, Handwerks- und Industrieunternehmen. Sie ermitteln sie Bezugsquellen und den Bedarf an Waren, holen Angebote ein, vergleichen Konditionen und führen Einkaufsverhandlungen mit Lieferanten. Die Kunden werden von ihnen über die Eigenschaften der Waren beraten. Die Kauffrau im Groß- und Außenhandel/der Kaufmann im Groß- und Außenhandel kontrolliert nach dem Wareneingang die Rechnungen und Lieferpapiere und sorgt für ordnungsgemäße Lagerung und Vorbereitung und Durchführung der Warenauslieferung. Die Abwicklung von Kostenrechnungs- und Zahlungsvorgängen, Bearbeitung von Reklamationen und Organisation von Marketingmaßnahmen gehören ebenso zu den Aufgaben.

Auf der Grundlage einer Groß- und Außenhandelsausbildung kann beispielsweise die Fortbildung zur Handelsfachwirtin/zum Handelsfachwirt absolviert werden.

Kaufleute im Gesundheitswesen wirken bei der Entwicklung von Dienstleistungsangeboten mit. Sie planen und organisieren die Geschäfts- und Leistungsprozesse in den unterschiedlichsten Arbeitsgebieten des Gesundheitswesens.

Sie arbeiten in der Kundenbetreuung, Personalwirtschaft und Materialverwaltung sowie bei der Leistungsabrechnung. Sie arbeiten überwiegend in Krankenhäusern, Pflegeeinrichtungen, Rehabilitationseinrichtungen, bei Krankenkassen sowie medizinischen Diensten und größeren Arztpraxen. Ebenso finden sie Arbeitsplätze im Bereich der Rettungsdienste und bei Verbänden der freien Wohlfahrtspflege.

Ihre Aufgaben erfordern Kenntnisse über rechtliche Grundlagen, Strukturen und Aufgaben des Gesundheits- und Sozialwesens, Qualifikationen in den Bereichen Kundenbetreuung, Dokumentations- und Berichtswesen sowie Qualitätsmanagement im Gesundheitswesen.

Fachinformatiker/-innen der Fachrichtung Anwendungsentwicklung konzipieren und realisieren kundenspezifische Softwareanwendungen, testen und dokumentieren Anwendungen und modifizieren bestehende Anwendungen. Sie setzen Methoden der Projektplanung, -durchführung und -kontrolle ein, wenden Software-Entwicklungswerkzeuge an und entwickeln anwendungsgerechte und ergonomische Bedienoberflächen. Sie beheben Fehler durch den Einsatz von Experten- und Diagnosesystemen und beraten bzw. schulen den Endnutzer. Typische Einsatzgebiete in der Fachrichtung Anwendungs-entwicklung sind z. B.: Kaufmännische Systeme, Technische Systeme, Expertensysteme, Mathematisch-Wissenschaftliche Systeme oder Multimedia-Systeme.

Fachinformatiker/innen mit der Spezialisierungsrichtung Systemintegration sind IT-Spezialisten, die komplexe Informations- und Telekommunikationssysteme konzipieren und realisieren. Sie sorgen bei Kunden und im eigenen Unternehmen dafür, dass Computer, Software, periphere Systeme und vor allem die Netzwerkverbindungen reibungslos funktionieren. Sie schulen und unterstützen Anwender bei der Beseitigung technischer Probleme aller Art, die am PC auftauchen können. Typische Einsatzgebiete in der Fachrichtung Systemintegration sind zum Beispiel Rechenzentren, Netzwerke, Client/Server-Systeme, Fest- oder Funknetze, aber auch der Medienbereich.

IT-Systemkaufleute sind in der Welt der Computer und der Telekommunikation zu Hause. Sie analysieren Kundenanforderungen an IT-Systeme und konzipieren passende informations- und telekommunikationstechnische Lösungen. Sie beraten Kunden, erstellen Angebote und schließen Verträge. Sie installieren die IT-Systeme, nehmen sie in Betrieb und übergeben sie dem Kunden. Sie sind Ansprechpartner in Fragen der Wartung und des Service. Der IT-Systemkaufmann/die IT-Systemkauffrau ist darüber hinaus für Einweisung und Schulung der Anwender zuständig. Darüber hinaus sind sie verantwortlich für Projektabrechnung und -controlling.